Kaum war der erste Abend des Hemaurer Volksfestes rum, wurden viele Feuerwehrkräfte um halb zwei von einem Alarm geweckt. In einem örtlichen Holzverarbeitungsbetrieb schlug der Rauchmelder im Sägespänebunker alarm. Vor Ort wurde dann auch ein Brand festgestellt. Unser Fachberater wurde zur Expertise hinzugezogen, ebenso wie die Berufsfeuerwehr Regensburg mit einem großen CO2-behälter. Im Morgengrauen wurde dann auch in Absprache mit unseren Baufachberater beschlossen, den Bunker komplett zu räumen. Hierzu alarmierte man unseren technischen Zug. Ausgestattet mit Atemschutz und Betonkettensäge machen sich die Helferinnen und Helfer ans Werk. Es galt einen solch großen Mauerdurchbruch zu erzeugen, dass ein Entleeren des Bunkers mittels Radlader möglich war. Die Löscharbeiten gingen unter dessen unvermittelt weiter, sodass unten unsere Einsatzkräfte fleißig die Wand aufschnitten während es von oben es kräftig Löschschaum „regnete“.
Nach gut eineinhalb Stunden war das Werk vollbracht und ein Bagger zog die Wand nach vorne. Anschließend konnte die Feuerwehr mit den Löscharbeiten fortfahren. Für uns endete damit dieser nicht alltägliche Einsatz.
Beteiligte Einheiten: Fachberater, Technischer Berater Bau, Technischer Zug
Beteiligte Fahrzeuge: MTW Zugtrupp; GKW und MzGW
Beteiligte Einheiten: Feuerwehr Hemau, Frauenberg, Klingen, Beratzhausen, Parsberg, BF Regensburg, BRK Regenstauf